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»Super-Vegetationsjahr« ließ die Bäume prächtig gedeihen – Preise bleiben stabil – Spendenaktion zugunsten der SOS-Kinderdörfer Sauerland. Kurz vor dem Start in die »heiße Phase« des Weihnachtsgeschäftes sehen sich die Weihnachtsbaum-Produzenten aus dem Sauerland gut gerüstet. Eberhard Hennecke aus Sundern, Sprecher der Fachgruppe Weihnachtsbaumproduktion im Landesverband Gartenbau Westfalen-Lippe: 

»Wir hatten ein Super-Vegetationsjahr und können beste Qualität liefern – die richtigen Mengen und die richtigen Größen.« Hennecke rechnet außerdem damit, dass die Preise stabil bleiben. Über die aktuelle Situation der Branche berichteten die Erzeuger aus dem Sauerland bei einem Pressegespräch auf dem Hof Schulte-Wiese in Bestwig-Velmede.

Auf einem guten Weg sehen sich die Anbauer auch, was die Diskussionen mit dem nordrhein-westfälischen Umweltmisterium hinsichtlich der Anbau-Restriktionen im novellierten Landesforstgesetz betrifft. Hennecke: »Wir haben im Düsseldorfer Ministerium konstruktive Gespräche geführt und sind auf einem guten Weg zu einer Einigung, mit der beide Seiten leben können.«

Anschließen wollen sich die Sauerländer Anbauer einer bundesweiten Spendenaktion, die Mitte September vom Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger gestartet wurde. Diese zur Saison 2013 erstmals durchgeführte Initiative sieht vor, dass die Bäume mit einem speziellen Spendenanhänger markiert werden. Vom Verkaufspreis jedes etikettierten Weihnachtsbaumes soll dann ein Euro an die SOS-Kinderdorf-Organisation überwiesen werden. Hennecke: »Ich gehe davon aus, dass sich viele unserer Mitglieder an dieser beispielhaften Aktion beteiligen werden.«

Die Weihnachtsbaumerzeuger aus dem Sauerland sind Weltmarktführer und stellen mit rund zehn Millionen Bäumen jährlich einen der umsatzstärksten landwirtschaftlichen Bereiche in Deutschland. Rund 30 Prozent der Bäume werden exportiert, und zwar nicht nur in nahezu alle europäischen Regionen, sondern darüber hinaus beispielsweise auch in die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Der Weihnachtsbaumanbau im Sauerland sichert rund 1.000 Dauerarbeitsplätze und 2.500 zusätzliche Saisonarbeitsplätze. In Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen haben die Weihnachtsbaum-Anbauer in den letzten zwei Jahren Versuchsanlagen für neue Produktionsmethoden angelegt und freiwillige Selbstverpflichtungen hinsichtlich zukunftsweisender Anbauverfahren übernommen.

 

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pfeil nach rechts Bildzeile: Über die aktuelle Situation der Branche berichteten die Erzeuger aus dem Sauerland bei einem Pressegespräch auf dem Hof Schulte-Wiese in Bestwig-Velmede. (v.l.n.r.: Wilhelm Becker-Gödde (Forstbetrieb Becker-Gödde), Georg Feldmann-Schütte (Forstwirtschaftsbetrieb Feldmann-Schütte), Stefan Schulte-Wiese (Hof Schulte-Wiese), Jürgen Winkelmann (Landesverband Gartenbau Westfalen-Lippe e.v.), Peter Sieger (Geschäftsführer Sauerland Initiativ), Hubert Stratmann (Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) und Eberhard Hennecke (Forstprodukte Hennecke).

Text und Bild: Sauerland Initiativ e.V.

 

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